Kapitalanlagerecht

Diverse Schiffsfonds

Landgericht München I verurteilt Sparkasse zum Schadensersatz. Mit seinem Urteil aus dem Dezember 2013 hat das Landgericht München I eine Sparkasse zum Schadensersatz verurteilt. Geklagt hatte eine durch Rechtsanwalt Dr. Bruns vertretene Anlegerin aufgrund einer Falschberatung zum Fondsbeitritt "CPO Produktentanker". Das Landgericht hatte nach den Gründen seiner Entscheidung einen Beratungsvertrag zwischen der Anlegerin und der Sparkasse als bewiesen gewürdigt. Die Sparkasse hatte sich auf den Standpunkt zurückziehen wollen, nur eine Anlagevermittlung betrieben zu haben. Dies hatten die Zeugen indes widerlegt. Nachdem die Pflichtverletzung im Hinblick auf einen Beratungsfehler bei von der Sparkasse von dritter Seite vereinnahmten Vergütungen unstreitig blieb, war die Sparkasse in der wohlbegründeten Entscheidung zu verurteilen. Das Urteil ist rechtskräftig. 

Das Landgericht Mönchengladbach verurteilte in seiner Entscheidung vom 03.07.2014 die Satanderbank zur Schadensersatzleistung an eine durch Rechtsanwalt Dr. Bruns vertretene Mandantin (rkr.). Hintergrund war eine Schlechtberatung der SEB Bank, deren Privatkundengeschäft die Santanderbank übernommen hatte. Die Bank verschwieg gegenüber der Mandantin den Erhalt aufklärungspflichtiger Rückvergütungen bei der Beratung und Vermittlung eines Beitritts zum Fond MPC Best Select III.

In einem vorangegangenen Rechtsstreit konnte Rechtsanwalt Dr. Bruns  bereits einer Kapitalanlegerin vor dem Landgericht Mönchengladbach zu einem obsiegenden Urteil gegen die Santanderbank verhelfen, nachdem deren Rechtsvorgängerin die Aufklärung über Provisionen (verdeckte Innenvergütungen) von mindestens 12% nicht aufgedeckt hat.

Hatte die Bank den mit einer Stillschweigensvereinbarung versehenen Widerrufsvergleich mit der Begründung widerrufen, die ihr zufallende Fondsbeteiligung an dem Schiffsfonds Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG selbst weder halten noch verwalten zu wollen, verurteilte das Landgericht Mönchengladbach nunmehr antragsgemäß mit einer ebenso ausführlichen wie überzeugenden Urteilsbegründung. Das Urteil ist rechtskräftig.

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